EGO-STATE THERAPIE
Manchmal
weiß
ein
Teil
von
uns
genau,
dass
heute
alles
in
Ordnung
ist.
Ein
anderer
Teil
reagiert
jedoch
so,
als
wäre
eine
alte
Situation
noch immer gegenwärtig. Er fühlt sich vielleicht klein, hilflos, verletzt, wütend oder allein.
Die
Ego-State-Therapie
ist
ein
hypnotherapeutisches
Verfahren
und
geht
davon
aus,
dass
jeder
Mensch
verschiedene
innere
Anteile
besitzt.
Manche
tragen
unsere
Fähigkeiten
und
Stärken,
andere
bewahren
Gefühle,
Erinnerungen
oder
Erfahrungen
aus
schwierigen
Lebensphasen.
Nach
belastenden
oder
traumatischen
Erlebnissen
können
diese
Anteile
manchmal
voneinan
-
der
getrennt
wirken.
Dann
entstehen
innere
Konflikte
oder
Reaktionen,
die
sich
mit
dem
Verstand allein oft nicht erklären lassen.
In
der
Ego-State-Therapie
lernen
wir
diese
Anteile
kennen
und
verstehen.
Es
geht
nicht
darum,
etwas
wegzumachen
oder
zu
bekämpfen.
Vielmehr
können
verletzte
Anteile
entlastet
und
stär
-
kende Anteile wieder besser zugänglich werden.
Wir
können
dabei
zum
Beispiel
mit
inneren
Bildern,
Symbolen,
einem
inneren
Dialog
oder
der
Vorstellung
hilfreicher
und
unterstützender
Erfahrungen
arbeiten.
Auch
die
Arbeit
mit
dem
inneren
Kind
oder
Elemente
aus
der
Pesso-
Therapie
(PBSP)
können
einbezogen
werden.
Je
nach
Anliegen
und
Persönlichkeit
können
unterschiedliche
Zugänge
miteinander
kombiniert werden.
Wenn
die
verschiedenen
inneren
Anteile
besser
verstanden
werden,
entsteht
häufig
mehr
innere
Ruhe.
Viele
Menschen
erleben,
dass
sie
sich
selbst
besser
verstehen
und
sich
nicht
mehr
so
ausgeliefert
oder
innerlich
zerrissen
fühlen.
So
kann
nach
und
nach
ein
wohlwollendes
Selbstverständnis und Selbstliebe entstehen.
TIEFENPSYCHOLOGIE
Begründet
von
Siegmund
Freud,
weiterentwickelt
von
Carl
Gustav
Jung
bedeutet
Tiefenpsychologie,
dass
man
durch
Analsyse
der
Kind
-
heitserlebnisse
und
Erfahrungen
die
Struktur
der
eigenen
Psyche
erkennt.
Darauf
aufbauend
kann
man
gute
Strukturen
weiter
aus
-
bauen
und
stärken
und
nicht
mehr
benötigte
Strukturen
und
Verhaltensweisen korrigieren.
KOMPLEXTRAUMA
Ursprünglich
wurde
diese
Art
Trauma
auch
Bindungstrauma
genannt.
Es
unterscheidet
sich
vom
Schock-
bzw.
Monotrauma
(also
einmaliges
Erlebnis).
Ziehen
sich
traumatische
Erlebnisse
über
lange
Zeiträume
hin
oder
kommen
mehrere
Einzeltraumata
zusammen,
spricht man von Komplextrauma.